Wieso Männer Feministen sein können und wieso ich einer von ihnen bin

Wie Lena bereits sagte, wird der Begriff "Feminismus" oft falsch verstanden. Wenn ich über mich selbst sagen kann, ein Feminist zu sein, dann hat das rein gar nichts damit zu tun, dass ich gefärbte Achselhaare habe oder auftrete wie beispielsweise Pussy Riot in Russland. Ich bin niemand der Frauen verachtet oder deren Lebensweise verabscheut! Leute, wir sind im 21. Jahrhundert und wer sich als einen Casanova sieht, der hat nicht verstanden, dass man heutzutage keine Sklaven mehr aufs Feld schickt. An alle Player oder Fuckboys dieser Welt: eure Gattung (Homo Idioticus) ist schon seit einiger Zeit ausgestorben!

Nur wer versteht, was Feminismus wirklich ist, kann auch beantworten, warum Männer Feministen sein können. Männer müssen Frauen nicht die Weltherrschaft überlassen oder ihnen alles hinterhertragen. Sie müssen Frauen auch nicht jeden Wunsch von den Augen ablesen, auch wenn sich das viele Frauen sicherlich wünschen würden, haha. Männer müssen Frauen akzeptieren, so wie sie sind und dazu gehört nun mal die Periode. Da gibt es nichts unhygienisches oder ekliges! Wenn man sich als Kerl gegenseitig aufs Maul haut, ist das herausströmende Blut natürlich "krass" oder "voll geil". Am meisten regen mich jedoch die Kerle auf, die sogar in einer Beziehung mit einer Frau sind. Gerade diese "Männer" müssten doch verstehen, wie lästig dieses ganzes Periodenzeug für Frauen wirklich ist. 

Alle Männer, die das eklig finden, haben ihre Freundin nicht verdient, sorry. Heißt das, nur weil eine Frau oft körperlich schwächer ist und zusätzlich noch einmal im Monat blutet, dass sie nicht mit genauso viel Respekt behandelt werden kann wie wir - die Männer? Heißt das, ich als Arbeitgeber gebe ihr, wegen ihrer Eierstöcke und ihrer Gebärmutter weniger Gehalt, als meinem testosterongeladenem Mitarbeiter? Das ergibt für mich keinen Sinn.

Dieses ganze Machogehabe, vor allem vor anderen Männern oder den eigenen Kumpels, soll den Mann ja nur als möglichst männlich dastehen lassen - aber ey, Jungs, jetzt mal im ernst: ein solches Verhalten ist genauso männlich wie das Trinken eines Regenbogenpunsches im Einhornland. Wollt ihr wirklich männlich sein, dann akzeptiert doch einfach eure Freundin oder Frauen im Allgemeinen so, wie sie sind! Feminist sein hat nichts mit unmännlich sein zu tun und lässt euch weder vor euren Kumpels, noch vor irgendwem sonst, schlecht dastehen! Falls doch, dann ab mit den Kollegen in die Tonne! 

Ich kann über mich selbst sagen, ein Feminist zu sein, weil ich glaube verstanden zu haben, was den Feminismus ausmacht. Wie gesagt: ich bin kein Öko und  habe genauso wenig gefärbte Achselhaare. Ich bin ein ganz normaler junger Mann, der seine Freundin über alles liebt und gerade deswegen ist es für mich selbstverständlich, Frauen zu akzeptieren und sie genauso mit in die Gesellschaft zu integrieren, wie Männer. Hierbei geht es um die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Was anderes ist Feminismus auf den ersten Blick auch gar nicht, meine Freunde! 

Haut rein,
Janis

Kommentare

  1. Toll solche Worte mal von einem Mann zu hören! Toller Post :)

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  2. Ich find dich ja immer wieder zum knutschen X-)
    Liebste Grüße,
    Liz

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  3. Danke fûr deinen interessanten Beitrag
    https://carrieslifestyle.com

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